Mari­na Ler­mer wagt den Sprung in die Hes­sen­li­ga

Neuzugang Marina Lermer – SV Gläserzell

(v.r.) Mari­na Ler­mer im Pokal­fi­na­le für den SC Sois­dorf

Nach den Neu­zu­gän­gen zu Beginn der Sai­son 20⁄21 prä­sen­tie­ren die Ver­ant­wort­li­chen mit Mari­na Ler­mer nun den ins­ge­samt ach­ten Neu­zu­gang.

Die 27-jäh­ri­ge Defen­siv­spie­le­rin kommt vom Ver­bands­li­gi­sten SC Sois­dorf und möch­te beim SV Glä­ser­zell den Sprung in die Hes­sen­li­ga­mann­schaft wagen. „Wir freu­en uns sehr unse­ren Kader in der Defen­si­ve wei­ter ver­brei­tern zu kön­nen. Mari­na ist fle­xi­bel ein­setz­bar und wird uns wei­te­re Sta­bi­li­tät in der Abwehr geben, um unse­re gesteck­ten Zie­le zu errei­chen.“, freut sich Chef-Trai­ner Felix Dorn.

Ler­mer selbst hat sich den Wech­sel nicht leicht gemacht, schließ­lich ver­lässt sie wäh­rend der lau­fen­den Spiel­zeit ihre Mann­schaft. Letzt­end­lich war der Reiz aber groß die sport­li­che Her­aus­for­de­rung anzu­ge­hen, berich­tet die Defen­siv­spie­le­rin: „In den letz­ten zwei Jah­ren habe ich in Eiter­feld Fuß gefasst und freue mich jetzt dar­auf mit Glä­ser­zell sport­lich einen wei­te­ren Schritt zu machen.“.

Abtei­lungs­lei­te­rin Mela­nie Mül­ler freut sich eben­falls über den Neu­zu­gang: „Für vie­le Per­so­nen kam die Anfra­ge über­ra­schend. Zwar stan­den wir mit Mari­na bereits in der Ver­gan­gen­heit in Kon­takt, ein Wech­sel schei­ter­te bis dato aller­dings immer wie­der an den Arbeits­zei­ten. Umso erfreu­li­cher für uns, dass es jetzt geklappt hat. Auch wenn der Zeit­punkt für jeden Ver­ein in die­ser Zeit denk­bar ungün­stig ist.“

Mari­na Ler­mer spiel­te in der Jugend beim TuS Wül­len, bevor es sie 2009 in West­fa­len in den Frau­en­be­reich zog. Dort ver­brach­te sie eini­ge Zeit ihrer fuß­bal­le­ri­schen Lauf­bahn beim SV Uni­on Wes­sum in der Frau­en Lan­des­li­ga. Eben­so spiel­te sie eini­ge Jah­re bei den Frau­en West­fa­len­li­gi­sten DJK Wacker Meck­len­beck und der DJK VFL Bil­ler­beck. Mit Bil­ler­beck erreich­te sie auch die Teil­nah­me am DFB Pokal. 2019 zog es sie bedingt durch die neue räum­li­che Nähe zum SC Sois­dorf.